Interkulturelle Bücher

Die 101 wichtigsten Fragen - Rassismus

Susanne Arndt. C.Ch. Beck paperback. 2012.

Wessen Haut ist eigentlich hautfarben? Gab es Rassismus schon in der Antike? Gibt es eine Welt ohne Rassismus? Susan Arndt bietet in diesem Buch Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Rassismus, in das Wissen das ihn trägt und jenes, das ihn hinterfragt.

 

Papa, was ist ein Fremder? Gespräch mit meiner Tochter

Tahar Ben Jelloun. rororo Verlag 2000.

Diese und andere schwierige Fragen stellt die zehnjährige Mérièm ihrem Vater, dem berühmten französisch-maghrebinischen Schriftsteller Tahar Ben Jelloun. Und der Vater erklärt der Tochter in einem einfachen und anschaulichen Gespräch, wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entstehen und welche Folgen sie haben: wie Vorurteile in Diskriminierungen münden können; wann Rassismus und Kolonialismus zu Sklaverei und Völkermord geführt haben; aber auch, daß niemand als Rassist geboren, sondern erst durch die Verhältnisse dazu gemacht wird.

 

Normalfall Migration

Klaus Bade und Jochen Oltmer. Bundeszentrale für politische Bildung 2004.

Das Buch verdeutlicht, dass die Migration schon immer der europäische Normalfall war und daß die Staaten von der Zuwanderung in der Regel kulturell wie wirtschaftlich profitierten.

 

"Anleitung zum Schwarz sein"

von Anne Chebu im Unrast Verlag 2014.

Dieses Buch ist eine praktische Anleitung für junge Schwarze Deutsche. Auch weiße Angehörige oder Leher_innen finden hier Anregungen, um Schwarze Kinder/Jugendliche in der >Selbstfindungsphase< zu begleiten und zu unterstützen.

Eine Landkarte der Zeit. Wie Kulturen mit Zeit umgehen.              Robert Levine Piper Verlag 1999.

"Die Auffassung von Zeit ist relativ und flexibel", sagt der Wissenschaftler Robert Levine. In "Eine Landkarte der Zeit" macht er uns bewusst, dass das Zeitgefühl eines Kulturkreises tiefe Konsequenzen auf das psychologische, physische und emotionale Wohl eines Individuums hat.

 

Interkulturelle Kinderbücher - Broschüre von dem Verband binationaler Familien und Partnerschaft 2012.

Die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt in Deutschland findet in der Kinderliteratur noch wenig Niederschlag. Wer Bücher sucht, in denen die Lebenswelt der heute aufwachsenden Generation realistisch und klischeefrei dargestellt wird und Kinder unterschiedlicher Herkunft als selbstverständlicher Teil einer multikulturellen Gesellschaft agieren, hat

es nicht leicht. Die Broschüre zeigt auf, welches Spektrum an vielfältigen Kinderbücher es bereits gibt.                                                                Zum Download geht es hier .

"Interkultur" von Mark Terkessidis Suhrkamp Verlag 2010.

Ob als theoretisches Konzept oder als polemische Formel – lange Zeit bestimmte der Begriff des Multikulturalismus die Debatte über die Einwanderungsgesellschaft. Die stellte man sich vor wie ein Stadtteilfest mit Würstchen, Falafel und Cevapcici – als unverbindlich-tolerantes Nebeneinander. Doch Autoren und Regisseure wie Vladimir Kaminer oder Fatih Akin wollen nicht länger auf ihre Herkunft reduziert werden und haben die Vorstellungen von deutscher Kultur verändert. Daher sollten, so Mark Terkessidis, die alten Konzepte überwunden werden. Er plädiert für eine radikale interkulturelle Öffnung.

 

"Everybody's Gypsy" von Dotschy Reinhardt Metrolit Verlag 2014.

Dotschy Reinhardt erzählt von der “Gypsy-Kultur” und von den falschen Bildern, die es davon gibt. Sie erklärt, wie sich Sinti und Roma selbstbewusst gegen Ausgrenzung und die Aneignung ihrer Kultur behaupten und wie Erinnerung zukunftsweisend sein kann.

 

"Tante Semra im Leberkäseland" von Lale Akgün im Krüger Verlag 2008.

Herrlich komische Geschichten von Türken und Deutschen, die so unterschiedlich und doch auch wieder so gleich sind.